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Liebe Leute, die Noten selbst am Computer schreiben !
Ich schreibe meine Noten in dem (kostenlosen) Programm musescore.
Eigentlich seitdem wir in diesem Kreise mal einen kleinen Workshop hatten (Danke, Petra!
)
Bislang schreibe ich nur Melodien in Notenzeilen;
ich möchte für Dulcimer Noten mit Tabulaturen schreiben.
In musescore 4 finde ich die Möglichkeit, Notenzeile plus Tabulaturzeile herzustellen; man findet bei den „Instrumenten“ unter „Mtn. Dulcimer“ diese Möglichkeit.
Diese beiden Zeilen sind sogar verbunden, will sagen: schreibe ich eine Note in die Notenzeile, so erscheint in der Tabulaturzeile eine Ziffer, und genauso umgekehrt.
NUR: diese Ziffern stimmen nicht, bzw. passen nicht zum diatonischen Griffbrett des Mountain Dulcimer.
z.B. der Dreiklang d - fis - a würde, auf der Melodieseite (=d) gespielt, in der Tabulaturzeile 0 - 2 - 4 sein.
Das musescore System schreibt jedoch 0 - 4 - 7 . Diese Zahlen bilden wohl auch den Dreiklang ab, doch nur, wenn man chromatisch zählt, also jede Ziffer weiter ist ein Halbtonschritt.
Kann mir jemand dazu etwas sagen?
Mache ich was falsch?
Hat das jemand hier schon heraus gefunden, wie die richtigen Zahlen in der Tabulaturzeile erscheinen?
Wer schreibt auch in musescore?
Vielen Dank fürs Lesen bis hierher!
LG
Barbara
Hallo zusammen,
ich heiße Philipp und ich bin im Frühjahr 2023 von der Gitarre eher per Zufall zum Dulcimer gekommen. Habe auf Youtube Musiker an dem Instrument gesehen und mir praktisch ohne Zögern eine einfache Hora im Versandhandel gekauft.
Und das war Liebe auf den ersten Blick! Mit online Videos von Dulcimus und Brett Ridgeway habe ich den Einstieg geschafft und konnte mich bald in die Richtung meiner Herzensmusik vorarbeiten.
Ich spiele gerne Folk, Balladen und Celtic Musik. Jessica Comeau ist musikalisch eine meiner Dulcimer Ikonen.
Nachdem ich gerade geschäftlich in Stuttgart bin, konnte ich einen Besuch bei Dulcimus einschieben (tausend Dank, lieber Martin!) und bin nun ein sehr stolzer Besitzer eines wunderschönen McSpadden Dulcimers, gebaut von Jim Woods.
Trotz meiner eher großen Hände fiel die Wahl nach einigem Probieren auf ein Instrument mit 26 Zoll Griffbrett, weil das besser zu meinem Spielstil gepasst hat.
Nachdem ich mit Martin gestern meinen allerersten anderen Dulcimerspieler gesehen und kennengelernt habe, hoffe uch durch das Forum noch ein paar mehr Kontakte zu bekommen und andere Musiker kennenzulernen.
Ich bin übrigens reiner Hobbymusiker und spiele meistens für mich und meine Seele zu später Stunde, wenn alle schlafen ;-)
Ganz liebe Grüße aus Oberursel vor den grünen Taunusbergen,
Philipp
Nochmal Flatwater Fran, aber jetzt auf dem Dulcimer....
Liebe Alle,
als ich mir letztes Jahr das rechte Handgelenk gebrochen hatte, konnte ich viele Wochen keine Gitarre üben (ich spiele sog. "Fingerstyle" und singe auch gerne).
Statt dessen habe ich viel im Internet gesurft und mich zu musikalischen Themen informiert, die mich immer schonmal interessiert haben, z.B. das Instrument auf der mein musikalisches Vorbild Joni Mitchell einige Lieder spielt: die Dulcimer. Hab dann länger bei Kleinanzeigen geschaut, was da so angeboten wird und konnte dann günstig aus einem Nachlass eine Black Mountain Dulcimer, Modell 58, Baujahr 1980 in den USA gebaut, erstehen. Neue Saiten aufgespannt und bei der Berliner Stadtbiblothek ein erstes Lehrbuch ausgeliehen.
Wenn man wie ich von der Gitarre kommt, ist das Spielen von harmonisch einfachen Liedern im Grunde nicht schwierig. Joni Mitchells "a case of you" war dann aber nicht ganz so einfach, wie ich mir das gedacht hatte. Rhytmisch nicht untricky, wie so oft bei ihr. Hauptproblem war aber, dass die obere bzw. untere Saiten, die für dadd designed sind, "schlabbern" wenn man sie G#/G#/G# stimmt, bzw. sie halten dann den Ton nicht. Ich habe dann im Internet nach anderen Tabs gesucht, hab aber da nicht so ganz musikalisch das gefunden, was mich interessiert hat.
Bis ich im Internet dann auf Jessica Comeau, eine Dulcimer-Spielerin aus den US, gestoßen bin:
https://www.jessicacomeaudulcimer.com/
Mein Mann hat mir dann nach einer weiteren Hand-OP zu Weihnachten zwei ihrer Notenbände geschenkt, plus drei Online-Stunden bei ihr. Jetzt macht das Spielen Spaß, bzw. ich bin hoch motiviert zu üben, so dass das Spielen in ihrer sog. "dulce melos" Style immer flüssiger wird. Bei Martin Oesterle habe ich einen Capo bekommen und viele weitere Tips bekommen, als nächstes steht der Einbau von zwei zusätzlichen Bünden (6+, 1+) bei einem Gitarrenbauer in Berlin an.
Joni Mitchell habe ich immer noch im Hinterkopf. Wenn hier jemand aus dem Kreis eine Empfehlung hat, welche Saitenstärken man für die G#/G#/G# am besten verwenden sollte, werde ich das bestimmt nochmal probieren.
Freue mich auf den Austausch in diesem erlesenen Kreis von Dulcimer-Fans.
Gerlinde Sauer

