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Hier ein kurzer Clip der 2.Open Night im Folkclub Villingen:
https://youtu.be/kRJWEtSSg9A?si=58fzhM00FHMUAnha
und der ganze Abend:
https://youtu.be/kRJWEtSSg9A?si=Blln8YWxdyz8yohm
Schön war´s am 20. September in Hemmingen bei der Kulturnacht. Der Dulcimerspielkreis Ludwigsburg spielte am Etterhof auf. Es war für alle ein besonderes Erlebnis da es für den Spielkreis in dieser Form der erste richtig öffentliche Auftritt war.
Wir spielten mehrere 30 Minuten Sets zwischen 18.00 und 22.00 Uhr. Da ein mittelalterliches Programm gewünscht wurde spielten wir Stücke wie z.B. Männer mit Bärten, Breton Tune, Traubentritt, Weltenhandel, Brandle d´Ecosse....
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Das Instrument wurde nur sehr wenig gespielt. Steht seit 3 Jahren gut verpackt herum.
Ich habe die Dulcimer im August 2021 bei Martin Österle gekauft.
Der Neupreis war 670,00 Euro.
Ich verkaufe für 300,00 Euro.
Nur gegen Abholung in Stuttgart, ich verschicke nicht.
Foto verschicke ich gerne über Email.
Kontaktaufnahme über suschu217@gmail.com
Hallo liebe Dulcimer Freunde. Ich wollte mich einmal bei euch vorstellen. Ich heiße Yvonne, bin 54 Jahre alt und komme aus Nordfriesland an der Dänischen Grenze. Ich habe mir vor einigen Wochen, ganz spontan ohne Vorwissen eine Belgische Hummel bei Thomas Hellmann in Kleve gekauft. Zunächst habe ich einige Griffe gelernt um meine Freundin begleiten zu können, wenn sie ihre Geige spielt. Das ging überraschend leicht und hat mich sofort zu einer Süchtigen gemacht. Seit dem gibt es keinen Tag mehr ohne Dulcimer. Ich habe dann angefangen die Seiten teilweise bei den Griffen einzeln anzuzupfen . Das klingt noch schöner finde ich. Jetzt habe ich die ersten Melodien geübt. Dafür habe ich mein Instrument von 6 auf 4 Seiten geändert. Ich fand den Klang bei Melodien so schöner. Jetzt habe ich mir Noten bei Jessica Comeau bestellt und hoffe , dass ich in der Lage bin diese schöne Spielweise zu lernen. Sie hat mir auch den Link zu dieser Gruppe geschickt. Ich bin mir unsicher ob ich wie Sie mein Instrument auf drei Seiten ändern soll oder ob ich die Melodieseite weiterhin doppelt lassen soll. Vielleicht habt ihr ja da einen Tip für mich. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und bin gespannt, was ich hier alles finden kann. LG.Yvonne
15 Jahre Duo Dulcimus – eine musikalische Reise
Als Andi und ich vor 15 Jahren beschlossen, gemeinsam Musik zu machen, ahnten wir nicht, wohin uns dieser Weg führen würde. Was als kleines Experiment begann, ist heute eine Herzensangelegenheit mit über 200 Auftritten auf Mittelaltermärkten, Stadtfesten und privaten Veranstaltungen.
Ich erinnere mich gut an die Anfänge. Andi und ich kannten uns bereits aus einer Trommelgruppe. Er spielte Djembe, ich hatte gerade zwei Jahre Erfahrung mit dem Mountain Dulcimer gesammelt – einem Instrument, das mich vom ersten Moment an faszinierte. Der warme, sanfte Klang, die einfache Spielweise und die tiefe Verwurzelung in der Volksmusik haben mich sofort gepackt.
Unsere ersten musikalischen Gehversuche machten wir nicht auf einer Bühne, sondern – ganz bewusst – als Straßenmusiker. Unsere Musik sollte spontan, lebendig und improvisiert sein. Keine festgelegten Arrangements der Stücke, keine festen Strukturen. Wir wollten frei spielen – im doppelten Sinn.
Unser erstes Instrumentarium war mehr als bescheiden: ein altes Scheitholt, gebaut von Michael W. Flügge, und Andis altgediente Djembe. Schnell merkten wir, dass das Scheitholt zu leise war. Also bastelten wir kurzerhand einen Resonanztisch aus einer Holzkiste vom Baumarkt – ein erster Schritt zur Weiterentwicklung.
Unser Debüt gaben wir 2010 beim Straßenmusikfestival in Bräunlingen im Schwarzwald – weit entfernt von unserem Bekanntenkreis. Wir wollten uns ausprobieren, Erfahrungen sammeln, ohne Angst vor kritischen Blicken. Der Auftritt verlief besser als erwartet – nicht, weil wir musikalisch brillierten, sondern weil die Kombination aus Dulcimer und Djembe die Menschen neugierig machte. Auch unsere Spielfreude und der entspannte, improvisierte Charakter kamen gut an.
Im selben Jahr spielten wir erstmals auf dem historischen Markt in Großbottwar – der Auftakt zu vielen weiteren Auftritten. Inzwischen sind 15 Jahre vergangen, und wir blicken auf eine reiche Zeit voller Begegnungen, Erfahrungen und kleiner musikalischer Abenteuer zurück.
Heute spielen wir mit einer Selbstverständlichkeit, die uns anfangs unvorstellbar war. Die Stücke fließen, die Melodien sind in unseren Fingern gespeichert. Wir schauen kaum noch auf unsere Instrumente, sondern achten auf unser Publikum. Unsere Kommunikation erfolgt über Blicke, Gesten und das genaue Hinhören. Ob ein Stück ruhig beginnt, sich rhythmisch steigert oder mit einem Mitklatschteil endet – das entscheidet sich oft erst im Moment des Spiels.
Diese Freiheit erlaubt es uns, spontan auf die Menschen um uns herum zu reagieren: Ein Liebeslied für das junge Paar, ein mittelalterlicher Text von Walther von der Vogelweide für den älteren Herrn, ein Kinderlied für das staunende Kleinkind. Manchmal erkennen wir auch bekannte Gesichter im Publikum und wissen genau, welches Lied sie zum Mitsingen bringen wird.
Wir spielen bewusst nicht auf Bühnen, sondern dort, wo die Menschen sind. Unsere Musik darf gehört werden – muss aber nicht. Jeder darf weitergehen, wenn ihm der Klang nicht gefällt. Doch wer stehenbleibt, wird Teil eines kleinen musikalischen Moments – ohne Eintritt, ohne Verpflichtung, aber mit viel Herz.
Über die Jahre sind viele Händler und Musikerkollegen auf den Märkten zu Freunden geworden. Man tauscht sich aus, gibt sich Tipps, unterstützt sich gegenseitig. Die Szene ist familiär und wertschätzend – ein Grund, warum wir uns in dieser Welt so wohlfühlen.
Zum 15-jährigen Jubiläum von Duo Dulcimus bin ich vor allem eines: dankbar. Für die vielen Begegnungen, für die wachsende Liebe zum Mountain Dulcimer, und für den Mut, den wir damals aufbrachten, einfach loszuspielen.
Deshalb möchte ich am Schluss allen Dulcimerspieler/innen hier im Forum Mut machen:
Geht raus, spielt für die Menschen!
Es kostet Überwindung. Doch was ihr zurückbekommt, ist unbezahlbar: Lächeln, Freude, Dankbarkeit.
Und vielleicht – eine musikalische Reise, die 15 Jahre (oder länger) dauert.

